Lichtmangel kann im Winter nicht nur mit Energielosigkeit und Müdigkeit zusammenhängen, sondern auch das Essverhalten verändern. Manche Menschen trösten sich in der dunklen Jahreszeit häufiger mit „Comfort-Food“. Das Problem dabei: Wenn die Tage kürzer werden, steigt häufig die Lust auf Kohlenhydrate. Man nennt das Carb-Cravings und die sind alles andere als figurfreundlich.
Nicht nur das Essverhalten kann sich im Winter verändern, sondern auch deine Routinen und Abläufe. Mehr Dunkelheit im Winter beeinflusst zum Beispiel den zirkadianen Rhythmus, der auch als innere Uhr bezeichnet wird. Dein Smartphone-Wecker signalisiert zwar, dass es Zeit zum Aufstehen ist, doch der Serotoninspiegel, der für Wachheit sorgt, steigt erst später, wenn mehr Tageslicht vorhanden ist.
Private Termine wie Ausgehen am Abend oder Weihnachtsmarktbesuche können die Diskrepanz zwischen biologischer Zeit und sozialer Zeit noch verstärken. Man spricht dabei von sozialem Jetlag.³ Ganz zu schweigen von den viel zu süßen oder zu fettigen Mahlzeiten, die mit vielen Terminen um den Jahreswechsel herum verbunden sind. Gerade in den Wintermonaten ist es deshalb wichtig, auf einen bewussten Lifestyle zu achten.